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Waschschleudermaschinen
Waschschleudermaschinen gehören zu den Industriewaschanlagen. Auf dem Gebiet des gewerblichen Waschens finden sie einen breiten Einsatz. Aus Spargründen werden sie überall dort eingesetzt, wo große Wäschemengen gewaschen werden müssen. Diese Maschinen bilden eine Unterart der Kontinueanlagen, da sie nonstop arbeiten und die meisten Waschoperationen vollautomatisch verlaufen. Während Kontinueanlegen für große Wäschemengen konstruiert worden sind, können Waschschleudermaschinen deutlich mehr Wäsche in einem Waschgang verarbeiten.
Obwohl die Waschschleudermaschinen prinzipiell den Kontinueanlagen ähnlich sind, unterscheiden sie sich von den letzten in der Konstruktionsweise. Der Hauptunterschied in der Konstruktion liegt darin, dass Waschschleudermaschinen eine viel größere Trommel haben, die eine beträchtliche Menge Wäsche aufnehmen können. Diese Anlagen können bis zu 30 kg Wäsche und mehr verarbeiten. Wegen ihrer großen Kapazität sind sie in den größeren Betrieben und Fabriken unentbehrlich. Die große Trommel der Waschschleudermaschinen besteht aus zwei bis vier von einander getrennten Kammern. Jede Kammer verarbeitet eine bestimmte Wäscheart. Daher können Waschschleuderanlagen unterschiedliche Wäsche- und Faserarten waschen, ohne dass es zu ihrer Vermischung kommt. Da jede Kammer unabhängig von den anderen Kammern arbeitet, können unterschiedliche Arten des Waschmittels gleichzeitig eingesetzt werden. Wie bei einer Haushaltsmaschine ist im Fall einer Waschschleudermaschine die Benutzung von Bleich- und Aufhellmitteln ebenfalls möglich.
Die Ähnlichkeit der Waschschleudermaschinen mit den Kontinueanlagen liegt darin, dass beide vollautomatisch und ohne aktive Beteiligung des Menschen funktionieren. Die Be- und Entladung des Waschgutes geschieht entweder stirn- oder mantelseitig.
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