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Wie Wäschetrockner, sind auch Kontinueanlagen auch eine Unterart der Waschmaschine. Allerdings werden diese Anlagen mehr zu industriellen Zwecken eingesetzt. Kontinueanlagen werden zum Beispiel viel in den größeren Wäschereien gebraucht, wo der Waschprozess kontinuierlich, also nonstop, abläuft. Die optimale Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind das oberste Prinzip der Kontinueanlagen aller Art. Von ihnen wird stets maximale Flexibilität und ein hervorragendes Resultat des Waschens bei bester Reproduzierbarkeit erwartet. Die hohe Verarbeitungskapazität ist das Markenzeichen der gewerblichen Waschmaschinen, zu denen die Kontinueanlagen gehören. Sie können eine Waschleistung von 100kg – 3000 kg pro Tag und Schicht entwickeln.

Kontinueanlagen funktionieren nach dem Prinzip einer Waschmaschine, sind jedoch große Anlagen und haben eine etwas kompliziertere Konstruktion. Die Waschmechanik der Kontinueanlagen ist darauf abgestimmt, große Wäschemengen zu verarbeiten. Das Waschergebnis steht dabei ganz hoch auf der Qualitätsskala. Durch stufenlos drehbare Trommeldrehzahlen wird erreicht, dass große Wäschemengen ohne aktive Beteiligung des Menschen qualitativ und wirtschaftlich rentabel, ohne viel Wasser- und Energieverbrauch gereinigt werden. Die Waschfrequenz wird automatisch geregelt. Das heißt, die Reversierbewegungen der Trommel werden auf das Gewicht und Zusammensetzung des Waschguts abgestimmt. Der große Vorteil der Kontinueanlagen ist die Tatsache, dass sie Mischgewebe waschen können, ohne sie zu trennen.

In den großen gewerblichen Kontinueanlagen können alle Wäschearten bis hin zur Oberbekleidung gewaschen werden. Diese Art von Bekleidung ist auf eine intensive Reinigung angewiesen, da sie meistens aus dickeren Stoffen gemacht wird. In diesem Fall wird das so genannte Nassreinigungsverfahren angewendet. Die Kleidungsstücke bleiben bis zu einer Stunde in der mit Waschwasser gefüllten Trommel liegen, bis das dicke Gewebe maximal aufgeweicht ist, erst dann wird es gewaschen. Das Waschwasser wird mehrfach verwendet. Das heißt, die Kontinueanlagen zeichnen sich durch einen relativ geringen Wasserverbrauch. Das wird dadurch erreicht, dass die Wasch- und Spülbäder nicht nur einmal gebraucht werden. Trotz großer Wäschemenge in der Trommel, enthält das Waschgut nach der Reinigung minimal Feuchtigkeitsreste. Die moderne Beschleunigungstechnik der Trommel macht dies möglich.

Besonders dort, wo die Wäsche desinfiziert werden muss, werden die Kontinueanlagen sehr gefragt. In den Alters-, Pflegeheimen und Krankenhäusern wird es jeden Tag gewaschen und es kommt sehr drauf an, reine Wäsche von der Schmutzwäsche stets zu trennen. Mit Hilfe von Kontinueanlagen kann die Wäsche nicht nur gereinigt, sondern auch effektiv desinfiziert werden. Zu diesem Zweck werden hautneutrale Desinfektionsmittel eingesetzt.

Alle Waschprozesse in d er Kontinueanlage werden anhand von Grafiken visualisiert und anschaulich gemacht. Man kann immer sehen, welche Operation die Anlage in einem bestimmten Punkt ausführt. Der Waschprozess in der Kontinueanlage kann jederzeit unterbrochen werden, ohne dass es Auswirkung auf das Waschgut hat. Der grundlegende Unterschied einer Kontinueanlage von einer Waschmaschine liegt wohl in der Tatsache, dass gewerbliche Waschanlagen kontinuierlich im Einsatz sind, ohne Pausen. Die Be- und Entladung geschieht automatisch und ohne aktive Beteiligung des Menschen.


   

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