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Moderne Waschanlagen erlauben es, wirtschaftlich und energie- und wassersparend zu waschen. Beim Waschen muss man vor allem darauf achten, dass man möglichst wenig Wasser verbraucht und die Trommel voll beladen ist.

Der rationale Umgang mit Wasser beim Waschen ist heute ein sehr aktuelles Problem. Doch was wird damit gemeint und warum ist es so wichtig, beim Waschen Wasser zu sparen? Das Verhältnis zwischen der Wäschemenge und dem Wasservolumen muss stets gleich sein. Dieses Verhältnis wird auch Flottenverhältnis oder einfach Waschflotte genannt. Unter einer Waschflotte wird in der Regel die Waschflüssigkeit mit allen Waschsubstanzen (Wasch-, Bleich-, Aufhellmittel und Fleckensalz usw.) verstanden. Je nachdem, welche Waschoperation die Waschanlage ausführt, werden unterschiedliche Mengen Wasser verbraucht. Die Waschflotte hängt also im Wesentlichen vom gewählten Waschprogramm ab. Moderne Waschmaschinen können bis zu sechs kg. Wäsche in einem Waschvorgang reinigen. Das optimale Verhältnis des Waschguts zum Wasser wäre in diesem Fall 1:6. Das bedeutet, ein kg. Waschguts auf sechs Liter Waschwasser. Es ist einfach zu verstehen, dass jede Wäscheeinheit eine Wassereinheit benötigt.

Die Waschflotte wird in die gebundene und ungebundene eingeteilt. Die von der Wäsche aufgenommene Flüssigkeit ist die gebundene Flotte. Das übrig gebliebene Wasser wird als ungebundene Flotte bezeichnet. Während dem Waschvorgang wird der Schmutz aus der Wäsche emulgiert (gelöst). Er befindet sich in der freien (ungebundenen) Flüssigkeit. Hat die Wäsche zu wenig Wasser, so kann der Schmutz aus der Wäsche nicht gründlich entfernt werden und setzt sich auf den Textilien wieder ab.

Die optimale Waschflotte hängt von der Dosierung der Flüssigkeit beim Waschen ab. Dosierung bedeutet das rationale Zugeben von Wasch- und Hilfsmitteln zu einer Flüssigkeit, in diesem Fall zum Waschwasser. Die richtige Dosierung sorgt für eine bessere Waschqualität. Das energie- und wassereffiziente Waschen hängt mit genauen Einhalten des Mischungsverhältnisses zwischen Waschgut und Waschflüssigkeit zusammen. Bei ungleich verschmutzter Wäsche ist der Wasserverbrauch normalerweise größer als bei den gleich verschmutzten Textilien. Die Waschflottenbalance ist auch dann wichtig, wenn unangenehme Gerüche aus den Fasern entfernt werden müssen. Zu wenig Flüssigkeit für eine beträchtliche Menge Wäsche sorgt dafür, dass die Gerüche nicht ausgewaschen werden.



   

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