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Schleuder
Schleudern ist neben Waschen einer der wichtigsten Prozesse des Wäschewaschens in der Waschmaschine. Nach dem Hauptwaschvorgang wird die Wäsche geschleudert, in dem die Trommel sich dreht. Dieser Schleuderprozess ist automatisch in jedes Waschprogramm integriert und braucht nicht zusätzlich eingestellt zu werden. Doch gibt es in jeder Waschmaschine die Funktion „Schleuder-Stop“, die es ermöglicht, besonders feine Fasern zu waschen, ohne sie zu schleudern. Es gibt Stoffe, deren Gewebestruktur durch das häufige Schleudern beschädigt wird. Zu solchen Stoffen gehört vor allem Seide und sehr feine Wolle. Daher ist es angebracht, Kleidungsstücke aus Seide und Wolle entweder von Hand oder, wenn sie doch automatisch gereinigt werden, nicht zu schleudern. Die maximale Schleuderdrehzahl bei den neueren Waschmaschinemodellen beträgt 1800 Umdrehungen pro Minute. Die minimale Zahl der Umdrehungen ist 600. Bei 800 Umdrehungen pro Minute wird die Wolle verfilzt. Dünne und feine Wolle wird dick, das Wollkleidungsstück läuft stark ein. Deswegen sollte Wolle besser von Hand gewaschen werden. Auch Kleidungsstücke mit hohem Wollanteil gehören nicht in die Waschmaschine.
Wer sparen will, sollte an der Schleuderdrehzahl sparen. Je hoher die Zahl der Schleuderumdrehungen ist, desto mehr Energie wird für das Schleudern benötigt. Auch Schleudern hat bestimmte Effizienzklassen. Man unterscheidet Klassen A, B und C. Die Klasse A hat am wenigsten Schleuderumdrehungen, also 600 pro Minute. Klassen B und C beinhalten 1000 bzw. 1400 Umdrehungen pro Minute. Die neuesten Modelle haben 1800 Umdrehungen, was eigentlich selten benötigt wird. 1000 bis 1200 Umdrehungen sind vollkommen ausreichend, um die Wäsche feucht, aber nicht tropfnass, zum Trocknen aufzuhängen. Die maximale Zahl der Schleuderumdrehungen wird benötigt, um größere Textilien zu schleudern. Vorhänge, Gardinen und dicke Möbelumhänge bleiben bei 1200 Umdrehungen pro Minute meistens noch nass. Um das restliche Wasser aus ihnen zu entfernen, werden sie mit der höchsten Zahl der Umdrehungen geschleudert. Hat eine Waschmaschine keine höchste Zahl der Umdrehungen (1800), so sollte man große Textilien über einem Wasserbehälter zuerst abtropfen lassen. Erst dann dürfen sie aufgehängt werden.
Wie die Trommel, kann auch die Waschmaschinenschleuder manchmal versagen. Hier sollte man streng nach der Gebrauchsanweisung handeln. Es kann am Flusensieb liegen, dass es verstopft ist. Das Sieb befindet sich im unteren Teil der Waschmaschine. Auch die Laugenpumpe kann die Ursache der Störung sein. In diesem Fall pumpt sie das Wasser nicht. Man sollte ebenfalls den Ablaufschlauch kontrollieren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er geknickt ist. Eine mögliche Ursache der Schleuderstörung kann die geringe Wäschemenge in der Waschmaschine sein. Auch zu große und stark saugende Textilienstücke können eine Schleuderstörung verursachen. In diesem Fall dreht sich die Trommel nicht, weil große und nasse Wäscheteile zu schwer sind.
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