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Auch Spülen ist einer der wichtigsten Waschvorgänge. Gespült wird nach dem Hauptwaschgang, wenn die Wäsche gewaschen ist. Da das Hauptwaschen nun eine Zeit in Anspruch nimmt und dabei eine bestimmte Menge an Waschpulver im Wasser ist, so sind die Fasern mit Waschpulver bedeckt. Vor dem Schleudervorgang muss das Waschpulver aus dem Gewebe voll ständig ausgewaschen werden. Bleibt es jedoch in der Wäsche, hat dies eine negative Wirkung auf die Fasern. Da das Waschmittel auch Salz enthält, zerstört es dauerhaft die Fasern. Es ist sehr wichtig, dass die Wäsche gründlich gespült wird.

Es sind normalerweise drei längere Spülgänge. Es kommt nicht selten vor, dass das Wasser beim letzten Gang immer noch Waschmittelrückstände enthält, auch wenn diese Rückstände nicht bedeutend sind. Hier hilft ein zusätzlicher Spülgang. Beim Spülen muss man sich eine einfache Regel merken. Wenig Wäsche wird besser gespült als die überfüllte Trommel. Die Trommel muss beim Waschen voll beladen sein, jedoch nicht so voll, dass die Wäsche keinen Platz hat. Die Trommel muss so voll sein, dass die Wäsche darin schwimmen kann. In diesem Fall kann sie gründlich gespült werden. Unterschiedliche Stoffe reagieren unterschiedlich auf das Spülen. Empfindlichen Fasern tut das Spülen gut. Solche Stoffe werden in der Regel mit dem Feinwäscheprogramm gewaschen. In diesem Fall muss die Trommel halbvoll sein, damit das Waschpulver gründlich ausgespült wird.

Bei den modernen Waschmaschinen beträgt der Wasserverbrauch ca. 40 Liter pro Waschgang. Wird noch der zusätzliche Spülvorgang eingeschaltet, so kann das Waschen schnell teuer und wasserverschwenderisch werden. Wasserverbrauch hängt im großen Maße auch vom gewählten Waschprogramm ab. Am häufigsten wählt man das Bunt- oder Pflegeleichtprogramm. Es wird jedoch immer wieder festgestellt, dass keine Waschmaschine gut spült. Beim Waschen von Bunttextilien können sich durch die Waschmittelrückstände helle Flecken bilden. Wird zudem auch der Wasserenthärter benutz, der nun schwer aus der Wäsche auszuwaschen ist, so wird er beim Spülen nie vollständig ausgespült. Die Menge des Restwaschpulvers im letzen Spülwasser hängt von mehreren Faktoren ab: der Menge der beladenen Wäsche, der Menge und der Konzentration des Waschpulvers, der Fasernzusammensetzung, dem Waschprogramm usw. Weiterhin kann auch die Art des Schmutzes dabei eine Rolle spielen. Um die Rückstände in der Wäsche zu minimieren, sollte das Waschmittel richtig dosiert werden. Die Dosierung ist von der Wäschemenge abhängig. In der Regel gibt man nicht mehr als zwei Maßbecher Waschpulver hinein. Bei voller Trommel und bei großen und saugstarken Textilien werden drei Messbecher hinein gegeben. Es wird empfohlen, besonders dunkle Wäsche mit einem Flüssigwaschmittel zu waschen, da es beim Spülen meistens vollständig ausgewaschen wird und es deswegen keine hellen Flecken gibt.

Es ist öfters der Fall, dass die Waschmaschine beim Spülen kein oder zu wenig Wasser einzieht. Hier können mehrere Gründe für die Störung verantwortlich sein. Man sollte zuerst den Zulaufschlauch überprüfen. Oft ist er verknickt oder hat sich verdreht. Auch kann es daran liegen, dass die Maschine keinen Strom bekommt. In diesem Fall muss man sie vom Netz trennen und erneut anschließen.


   

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